Gotische Burg, die in einer Biegung des Flusses Stobrawa vor der Mitte des 14. Jahrhunderts errichtet wurde. Danach im 18. und 20. Jahrhundert mehrfach umgebaut und erweitert. Das Schloss ist ein Ziegelsteinbau auf trapezförmigem Grundriss mit Innenhof und bis auf den Turm verputzt.
Zum Schlosskomplex gehören mehrere Gebäude aus unterschiedlichen Epochen und unterschiedlichen Baustilen:
- Barocke Kapelle auf rechteckigem Grundriss in nördlicher Lage, erbaut 1715.
- Das Kirchenschiff mit Tonnengewölbe.
- Wirtschaftsgebäude (ehemalige Mälzerei), errichtet im 16. Jahrhundert. Es schließt den Burghof von Osten her ab, sein Grundriss ist annähernd rechteckig.
- Wohnhaus aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, im rechteckigen Grundriss.
- Wohngebäude aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, rechteckiger Grundriss, im südlichen Teil des Schlosshofes gelegen.
Das vordere Wohngebäude, das in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts von außen an die südwestliche Ecke angebaut wurde, steht auf einem L-förmigen Grundriss. Zusätzlich gibt es ein Speichergebäude und ein Mühlengebäude mit der Möglichkeit eines Wasserkraftwerkes.
Bebaute Fläche: 1.237,78 m² Hoffläche: 383,50 m² Nutzbare Fläche: 1.493,18 m²
- Untergeschosse: 338,79 m²
- Erdgeschoss: 581,33 m²
- Dachboden: 573,06 m² Volumen: 14.345,00 m³, einschließlich:
- Turm: 1.433,00 m³
- Wohnvorbau: 4.550,00 m³
- Wohngebäude Süd: 2.450,00 m³
- östliches Nebengebäude: 2.165,00 m³
- Kapelle: 3.750,00 m³
Grundstücksfläche: 3.1700 ha
Arbeiten, die unter anderem am Denkmal durchgeführt wurden:
- Gebäudebestand des Objekts
- Historische Untersuchung und stratigraphisch-architektonische Forschung
- Programmatisch-räumliche Konzeption
- Konzept der Park- und Wassersystemrevalorisierung
- Technisches Gutachten über den Zustand des Objekts
- Geologische Forschung
- Technisches Know-how für den Brandschutz Feuerschutz
- Bauplanung der Schlossrenovierung
- Detailplanung der Schlossrenovierung: Architektur, Konstruktion, Installationen
- Schätzungen der Investitionen
- Wasserrechtsgesetz zusammen mit der Erlangung wasserrechtliche Erlaubnis für die Ausführung von Bohrung unter dem Boden von Młynówka Karłowicka in Karłowice
- Energie-Audit
- Renovierung - Stabilisierung von Wänden Strebepfeiler des südlichen Gebäudes (50 % Zuschuss vom Kreis Oppeln)
- Restaurierung einer Skulptur aus dem 19. Jahrhundert: St. Johannes von Nepomuk
Lage der Burg:
- ca. 20 km bis Brzeg
- ca. 35 km bis Opole
- Breslau ca. 60 km zum Flughafen
Das Grundstück ist im örtlichen Flächennutzungsplan mit UO-Bereich der öffentlichen Dienste und Bildung ausgewiesen.
Nach Sanierung und Anpassung sind beliebige gewerbliche Nutzungen möglich.