Das Anwesen mit klösterlichem Ursprung liegt uneinsehbar auf einem zusammenhängenden Grundstück von über 39 Hektar mit landwirtschaftlichen Flächen, Wald und Weinbergen nahe der Rhône in ländlicher Lage Südfrankreichs. Die Nutzungsgeschichte und Bedeutung des Ortes ist dokumentiert.
Beschreibung
Der Besitz wurde auf den Überresten einer römischen Villa errichtet und geht auf das sechste Jahrhundert zurück. Im Laufe der Zeit wurde es als Kloster und später als Jagdresidenz genutzt. Auf dem Grundstück sind Reste einer ehemaligen römischen Straße erhalten, die das Gelände durchquerte.
Das Grundstück wird von zwei natürlichen Quellen durchzogen. Darauf befindet sich eine geweihte Kapelle aus dem 11. Jahrhundert, die im ergänzenden Verzeichnis der historischen Denkmäler eingetragen ist. Die Kapelle verfügt über eine Innenempore mit Blick auf das Kirchenschiff, einen separaten Bibliotheksraum sowie einen Zugang über einen gepflasterten Weg mit Steinstufen.
Hinter dem Eingangstor liegt ein Innenhof mit einer Platane.
Die Gesamtfläche der Gebäude beträgt ca. 710 m², davon ca. 430 m² Wohnfläche. Dazu gehört ein separates Haus für den Verwalter in einem quadratischen Turm, ausgeführt als Maisonette mit ca. 70 m².
Hauptgebäude
- Drei Küchen: eine Küche mit Glasfront zum Innenhof, eine Küche im Stil Louis XIV mit Holzofen und steinernem Kühlraum sowie eine Wirtschaftsküche.
- Ein Wohnzimmer von ca. 50 m² mit sichtbaren Balken, steinernem Kamin aus dem 16. Jahrhundert mit Einsatz und einem steinernen Waschbecken.
- Ein Esszimmer von ca. 28 m² mit Balkendecke.
- Einen klimatisierten Weinkeller mit Platz für etwa 1.200 Flaschen.
Vom Eingangsbereich führt eine Steintreppe mit schmiedeeisernem Geländer in die oberen Etagen. Dort befinden sich drei Suiten, eine davon mit Arbeitszimmer und Boudoir.
Im zweiten Obergeschoss liegen eine weitere Suite, ein Lesebereich, ein Schlafbereich mit zwei Betten sowie ein Dachboden.
Im Außenbereich befinden sich eine ehemalige Schäferei mit ca. 100 m² Grundfläche (Ausbau auf zwei Ebenen möglich), eine überdachte Garage mit ca. 83 m², ein Unterstand von ca. 80 m² sowie ein historischer Brotbackofen.
Ein ehemaliges Bewässerungsbecken wurde zu einem Schwimmbecken mit den Maßen 12 × 8 Meter umgebaut und wird von einer Quelle gespeist. Es ist von einer Terrasse und einer ebenen Fläche umgeben, die früher als Gebetsweg genutzt wurde und von Steinsäulen eingefasst ist.
Die Wasserversorgung erfolgt über Quellwasser aus einem Brunnen, dessen Förderleistung seit langer Zeit konstant ist. Auf dem Grundstück befindet sich außerdem eine Eiche mit einem geschätzten Alter von über 600 Jahren.
Lage
Die Anbindung beträgt ca. 10 Minuten zu Autobahnen und Geschäften, ca. 30 Minuten zum TGV-Bahnhof und weniger als eine Stunde zu einem internationalen Flughafen. Ländliche Lage im Vaucluse, Südfrankreich.